International

27.02.16 - Humanitäre Katastrophe in Griechenland

Mehr als 20.000 Flüchtlinge sitzen in Griechenland unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. Das vom Troika-Diktat geschundene Land kann die geflüchteten Menschen, die wegen der Grenzschließungen an der sogenannten Balkanroute nicht weiterkommen, nur mühsam versorgen. Reisebüros lassen in den Flüchtlingslagern auf den Inseln Tickets verkaufen, die völlig wertlos sind. Spätestens an der mazedonisch-griechischen Grenze gibt es für die Mehrheit der Menschen, die Griechenland als Transitland nutzen wollen, kein Durchkommen mehr. Afghanen verweigert Mazedonien die Einreise. Auch Syrer und Iraker ohne gültige Papiere sitzen fest.