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Montagsdemonstrationen fordern: Hände weg von Rojava!

Montagsdemonstrationen fordern: Hände weg von Rojava!
Ein neues Transparent

24.02.16 - In vielen Städten machten die Montagsdemonstrationen und -aktionen die Forderung "Hände weg von Rojava" vorgestern zum Thema. Aus Stuttgart berichtet ein Korrespondent:

"Die Kundgebung ab 17 Uhr auf dem Schlossplatz wurde von einer wachsenden Zuhörerschaft aufmerksam verfolgt. Am offenen Mikrofon wurde über die Situation in der Türkei und in Syrien berichtet und und die Hintergründe für die verbrecherische und aggressive Politik unter Erdogan diskutiert. Studenten vom kurdischen Studentenverband YXK erklärten, woher die Aggressivität Erdogans, der eigentlich in der Defensive ist, kommt. Ein Vertreter der MLPD erläuterte, warum man hier zurecht von einer konterrevolutionären Politik sprechen muss, die von Erdogan in Tateinheit mit der deutschen Bundesregierung gegen den Befreiungskampf des kurdischen Volkes und die Revolution in Rojava gerichtet ist."

Die 568. Gelsenkirchener Montagsdemonstration stand im Zeichen des Protests gegen die türkische Regierungspolitik und ihre Rückendeckung durch die deutsche Bundesregierung. Dazu einePressemitteilung: "Das türkische Erdogan-Regime blockiert seit Monaten die Grenze nach Syrien, lässt lebensnotwendige Güter und humanitäre Helfer und Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien fliehen, nicht über die Grenze. ... Die Montagsdemonstranten nahmen auch die deutsche Bundesregierung ins Visier, die keinerlei Kritik an ihrem NATO-Bündnispartner Türkei übt, inzwischen Pläne einer sogenannten Schutzzone auf syrischem Gebiet mit ausländischen Truppen befürwortet und plant, sich an militärischen Handlungen in Syrien zu beteiligen. Sie erlaubte 2015 Waffenexporte in Rekordhöhe. Sie wird weiter wachsam bleiben. Im Falle eines Angriffs der Türkei auf die demokratische Region Rojava vereinbarten die  Demonstranten, sich umgehend zum Protest zu treffen. ..."