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03.01.16 - ver.di kritisiert türkische Diktatur

Die Dienstleistungsgwerkschaft ver.di kritisiert in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitung Publik "wie der türkische Präsident Erdoĝan im Zeitraffer einen Führerstaat errichtet". 100000 Beamte und Angestellte  wurden entlassen oder sogar verhaftet. Anfang Oktober wurden 1.500 Lehrerinnen und Lehrer in den kurdischen Gebieten suspendiert. Fast alle gehören der Lehrergewerkschaft Egitim Sen an. Inzwischen ist bekannt, dass unter der Hand Angebote gemacht werden: wer aus der Gewerkschaft austritt, könne wieder eingestellt werden. Die Zerstörung der Gewerkschaftsbewegung ist ein typisches Merkmal des Faschismus. Publik zitiert die suspendierte Bürgermeisterin der kurdischen Stadt Nusaybin, Sara Kaya: "Eigentlich haben wir hier nichts anderes als Faschismus."

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