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Indien: 2016 Rekordjahr an tödlichen Bergwerksunfällen

Indien: 2016 Rekordjahr an tödlichen Bergwerksunfällen
Opfer des Unglücks in Lalmatia (foto:www.minersconference.org)

04.01.17 - Auf der Homepage der Internationalen Bergarbeiterkoordination ist unter der Überschrift „Indien: 2016 Rekordjahr an tödlichen Bergwerksunfällen“ folgender Artikel erschienen:

"Nach dem schweren Unglück auf der Rajmahal Open Cast Mine in Lalmatia wurden bisher 17 Bergarbeiter tot geborgen, nach weiteren sechs Leichen wird gesucht. In der Tagebaumine war ein großer Hang abgerutscht und hatte die Bergarbeiter mitsamt schweren Baggern und Lademaschinen verschüttet. Das Unglück geht eindeutig auf die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zurück. So hatten drei Stunden vorher noch Bergarbeiter gewarnt, als ein schwerer Erdbrocken heruntergestürzt war.

Regierungschef Modi hat den Opfern 200000 Rupies (2800 Euro) im Todesfall und 25000 (350 Euro) bei Verletzung zugesagt. Dies ist ein Hohn angesichts der Tatsache, dass die Mehrzahl Kontraktarbeiter und Tagelöhner ohne jede Sozialversicherung sind. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden und eine volle Entschädigung gezahlt werden. Mit diesem Unglück wird das Jahr 2016 zu einem traurigen Rekordjahr mit 65 Toten in den ersten sechs Monaten (letzte statistische Erhebung) und 122 Schwerverletzten in den Kohle- und Nichtkohlezechen. ... Die eigentliche Ursache ist das Profitstreben und die Jagd nach den riesigen Rohstoffvorräten in Indien. Diese wird durch die Politik der Modi-Regierung die Privatisierung massiv voranzutreiben weiter verschärft. ..."

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Hier gibt es mehr Informationen zur 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz in Indien!