Jugend

REBELL Gelsenkirchen: „Unser Freund AMMAR soll bleiben!“

REBELL Gelsenkirchen: „Unser Freund AMMAR soll bleiben!“
(foto: screenshot)

03.01.17 - Die Gelsenkirchener Gruppe des Jugendverbands REBELL ist mit folgender Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gegangen: „Durch die verschärften Asylgesetze der Bundesregierung und die Wiederanwendung der sogenannten Dublin III-Verfahren ist unser Freund Ammar von der Abschiebung nach Kroatien bedroht.

Dieses Verfahren bedeutet, dass Flüchtlinge in das Land zurückgeschickt werden können, wo sie zum ersten Mal europäischen Boden betreten haben.

Ammar ist 2015 vor Krieg und individueller Verfolgung in Syrien geflüchtet und nach Deutschland über Griechenland und die sogenannte Balkanroute gekommen. In Kroatien wurde er ohne einen sachlichen Grund gezwungen, seine Fingerabdrücke abzugeben. Das soll ihm nun zum Verhängnis werden.

Wir fordern:

-Ein uneingeschränktes Bleiberecht!

-Schluss mit der menschenunwürdigen Abschiebepolitik!

-Einer für alle, alle für einen!

Begründung:

Unser Freund Ammar soll hier bleiben! Er hat große Fortschritte im Deutschlernen gemacht, hat sich einen Praktikumsplatz gesucht, möchte arbeiten, um sein eigenes Geld zu verdienen, spielt Fußball in einem Verein und hat viele neue deutsche Freundinnen, Freunde und Nachbarn gefunden!“

Dazu haben die Gelsenkirchener Rebellen eine Petition im Internet gestartet, die hier unterzeichnet werden kann!