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Massenprotest schon vor Trump-Vereidigung

Massenprotest schon vor Trump-Vereidigung
(foto: screenshot)

20.01.17 - In New York, dem Wohnort von Donald Trump, demonstrierten bereits am Vorabend seines Amtsantritts 20.000 Menschen gegen den künftigen US-Präsidenten und seine reaktionäre Politik. An der Demo beteiligten sich auch viele Prominente, darunter der Bürgermeister von New York und Schauspieler, Sänger und Regisseure. In mehreren Stadtteilen New Yorks haben sich Protest-Bündnisse zusammengeschlossen. Derzeit liegt die Zustimmung zu Trump bei 40 Prozent - Obama hatte bei seinem Amtsantritt 84 Prozent.

"Wir sagen Nein, Nein, im Namen der Menschlichkeit", rufen die Demonstranten. Zum morgigen Frauenmarsch in Washington D.C. - an der sich auch jede Menge Männer beteiligen - werden jetzt schon mehr als 200.000 Menschen erwartet. 600 weitere solche Protestdemonstrationen gibt es in anderen Städten der USA. Die extrem frauenfeindlichen, sexistischen Verlautbarungen aus dem Gruselkabinett von Trump treiben die Frauen weltweit zum Protest auf die Straße.

Auch in Deutschland finden heute, am Wochenende und am Montag zahlreiche Protestkundgebungen und -demonstrationen gegen die Vereidigung von Donald Trump statt.

"Der Rechtsruck der Regierung der USA, wie er sich in der Person Trumps manifestiert, ist extremer Ausdruck des Rechtsrucks vieler Regierungen auf der Welt. Hier reiht sich auch die deutsche Bundesregierung mit Merkel und Gabriel an der Spitze, ein", heißt es im gemeinsamen Aufruf von Montagsdemobewegung und Bündnisrat des Internationalistischen Bündnisses (hier auf rf-news der Flyer).

Die revolutionäre Weltorganisation ICOR unterstützt die weltweiten Proteste rund um den 20. Januar gegen die Vereidigung von Donald Trump und ruft zu weltweiten Aktivitäten auf. Auf der Webseite der ICOR steht der ICOR-Aufruf dazu in fünf Sprachen und unterzeichnet von 25 Parteien und Organisaitionen - rund um den Erdball - zur Verfügung.