International

26.01.17 - Journalisten kritisieren Einschüchterung

Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert die Verhaftung von sechs Journalisten während der Amtseinführung des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. "Wenn Journalisten, die eindeutig einfach als Journalisten vor Ort waren, um Bericht zu erstatten, Beteiligung an Vandalismus und Randale vorgeworfen wird, dann ist das ein eindeutiger Einschüchterungsversuch. Nicht nur die betroffenen Journalisten, sondern auch Journalisten, die künftig über Proteste berichten, sollen damit eingeschüchtert werden. Das gilt auch für unsere US-Korrespondenten", betonte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Den Journalisten drohen derzeit Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren und bis zu 25.000 US-Dollar Strafe.