International

26.01.17 - Pro Asyl fordert sofortigen Abschiebestopp

Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan steigt. Einem aktuellen UNHCR-Bericht zufolge, ist das ganze Land von gewaltsamen Konflikten erfasst. Doch das Bundesinnenministerium forciert weiter Abschiebungen nach Afghanistan: Sehenden Auges wurden Menschen mit einem Sammelflug am vergangenen Montag in ein Kriegs- und Krisengebiet abgeschoben, wo ihnen Gefahr für Leib und Leben droht. Die Kritik an Abschiebungen nach Afghanistan wächst: Vertreter der Kirchen in Deutschland bezeichneten die Abschiebungen als "humanitär unverantwortlich", der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert ebenso wie PRO ASYL einen sofortigen Abschiebestopp. Der Jugendverband REBELL fördert den aktiven Widerstand gegen die Abschiebungen (Siehe u.a. rf-news-Meldung von gestern "Unser Freund Ammar soll bleiben!").