Wirtschaft

Tarifkommissionen der IG Metall beschließen Forderungen zur Stahltarifrunde

Tarifkommissionen der IG Metall beschließen Forderungen zur Stahltarifrunde
Stahlwerk von ThyssenKrupp in Duisburg-Bruckhausen (rf-foto)

Dortmund (Korrespondenz), 26.01.17 - 4,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate sowie die Fortsetzung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und zum Einsatz von Werkvertragsbeschäftigten - das fordern die Tarifkommissionen für die nordwestdeutsche und ostdeutsche Stahlindustrie.

Mitte Februar wird der IG-Metall-Vorstand über die Empfehlung der Tarifkommissionen entscheiden. Die Verhandlungen starten am 22. Februar für die Stahlbranche im Nordwesten und am 28. Februar in Ostdeutschland.

Die Tarifverträge und die Friedenspflicht enden am 28. Februar. Wie nicht anders zu erwarten, lehnen die Stahlunternehmer die Forderung als viel zu hoch ab – sie übersteige "das für die Unternehmen machbare bei weitem", äußerte sich ein Sprecher der Stahlunternehmer. Angesichts der Belastung der Arbeiter und der wieder steigenden Inflationsrate ist die Forderung der Stahlarbeiter das Mindeste! (Siehe auch rf-news-Meldung vom 16. Januar 2017).