Politik

Öffentlicher Dienst: ver.di ruft zu Warnstreiks auf

Öffentlicher Dienst: ver.di ruft zu Warnstreiks auf
Streikende ver.di-Mitglieder 2007 in Berlin (rf-foto)

01.02.17 – Nachdem auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ohne Ergebnis geblieben sind, ruft ver.di jetzt zu Warnstreiks auf. Dazu die Gewerkschaft:

„'Wir sind von einem Durchbruch weit entfernt. Jetzt müssen wir mit Warnstreiks für Bewegung in den Verhandlungen sorgen.' So lautet die ernüchternde Bilanz des ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. In den kommenden Tagen ist mit Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Am Dienstag, 31. Januar 2017, war die zweite Runde der Tarifverhandlungen in Potsdam ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die dritte Runde findet am 16./17. Februar 2017 ebenfalls in Potsdam statt.

'Die Höhe eines Lohnabschlusses, einer sozialen Komponente für die unteren und mittleren Einkommensgruppen, strukturelle Verbesserungen für weitere Gruppen – all das ist auch nach zwei Verhandlungsrunden völlig offen geblieben', betonte Bsirske. 'Also, es gibt kein Angebot. Jetzt müssen sich die Beschäftigten in den Betrieben einmischen', sagte Bsirske.“

Die Berufsgruppen die streiken werden sind angestellte Lehrerinnen und Lehrer, Klinikpersonal, nicht verbeamtete Polizistinnen und Polizisten, Justizangestellte und Mitarbeiter des Winterdienstes. Betroffen sein werden Schulen, Unikliniken, Polizei, Justizverwaltung oder Straßenmeistereien.