Umwelt

09.02.17 - North Dakota: Protest gegen Pipeline

Indigene haben den von US-Präsident Donald Trump geplanten Weiterbau der Öl-Pipeline im US-Bundesstaat North Dakota heftig kritisiert. "Das Trinkwasser von Millionen Amerikanern ist jetzt gefährdet", sagte der Chef des Stammes der Standing Rock Sioux, Dave Archambault II, in einer Stellungnahme. Das US Army Corps of Engineers hatte zuvor mitgeteilt, die Entscheidung für die Fortsetzung der Bauarbeiten stehe unmittelbar bevor. Nach starken Protesten hatte der frühere US-Präsident Barack Obama das Vorhaben stoppen lassen. Aktuell haben 260.000 Menschen in aller Welt eine Petition unterzeichnet, das Projekt zu stoppen. In München gab es letzte Woche eine Demonstration vor der Bayern-LB-Zentrale; die Bayern-LB beteiligt sich mit 120 Millionen Dollar an der Finanzierung der Pipeline.