International

10.02.17 - Rotes Kreuz setzt Arbeit in Afghanistan aus

Das Rote Kreuz setzt seine Arbeit in Afghanistan vorerst aus. Die Organisation reagiert damit auf den Angriff, bei dem am Mittwoch im Norden des Landes sechs ihrer Mitarbeiter getötet wurden. Zwei weitere Mitarbeiter gelten noch immer als vermisst. Hinter dem Anschlag wird der IS vermutet. Die Gefahren für die in Afghanistan eingesetzten Mitglieder müssen neu bewertet werden, hieß es in einer Stellungnahme des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Unterdessen setzt die deutsche Bundesregierung skrupellos ihre Pläne fort, noch mehr Menschen noch schneller abzuschieben, u.a. nach Afghanistan. Dagegen formiert sich immer größerer Widerstand (rf-news berichtete mehrfach).