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10.02.17 - 13 kurdische Menschen in NRW verhaftet

In einer Nacht- und Nebelaktion hat die Polizei gestern in ganz Nordrhein-Westfalen, unter anderem auch in Essen, 13 Menschen kurdischer Abstammung verhaftet. Sie kommen aus Syrien, der Türkei oder haben einen deutschen Pass. Oberstaatsanwältin Anette Milk wirft ihnen pauschal vor, an einem Angriff auf ein türkisches Cafe im November 2016 beteiligt gewesen zu sein. Aber, "ob alle unmittelbar beteiligt sind, wird sich zeigen." Offenbar geht es - wenige Tage nach Merkels Besuch in der Türkei um etwas anderes. "Wir gehen davon aus, dass die Beschuldigten dem Gedankengut der PKK nahestehen, aber keine Mitglieder sind", so Milk in der Westdeutschen Allgemeinen (WAZ). Es braucht also keinen Tatnachweis mehr, sondern es reicht dem Gedankengut der PKK nahe zu stehen.

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