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Vier bewegende Tage der internationalen Bergarbeiterbewegung sind zu Ende

Vier bewegende Tage der internationalen Bergarbeiterbewegung sind zu Ende
Auftaktdemonstration: Kämpferische Bergarbeiter, Frauen und internationale Delegationen prägten das Bild (rf-foto)

06.02.17 - Am 5. Februar ging die begeisternde 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz in Godavarikhani/Indien mit dem Singen des Bergarbeiterliedes „Santa Barbara“ und der Internationale zu Ende. „Es war eine internationale Konferenz, organisatorisch und vom Inhalt. Das wesentliche war, dass sie in einem demokratischen und solidarischen Rahmen stattfand“, so der Delegierte aus Marokko. An der gesamten Konferenz – vom Auftakt bis zum Schluss – nahmen rund 5.000 Menschen teil.

Die Konferenz ist ein großen Schritt vorwärts für den Zusammenschluss der internationalen Bergarbeiter im Kampf gegen das internationale Finanzkapital. Dazu hat die Generalversammlung der Delegierten an zwei Tagen wichtige Diskussionen geführt und Beschlüsse gefasst.

  • Es wurde ein gemeinsames, internationales Kampfprogramm diskutiert und Anträge dazu gestellt. Die neu gewählte Internationale Koordinierungsgruppe wurde beauftragt, diese Anträge einzuarbeiten.
  • Der Rechenschaftsbericht der in Peru 2013 gewählten Internationalen Koordinierungsgruppe wurde diskutiert und angenommen.
  • Der Finanz- und Revisionsbericht wurde einstimmig angenommen und der Kassierer entlastet. Das Prinzip der finanziellen Unabhängigkeit hat sich bewährt - als eine Voraussetzung für die politische Unabhängigkeit der internationalen Bergarbeiter-Koordinierung.
  • Für die Durchführung der internationalen Konferenz wurde ein Rhythmus von fünf Jahren beschlossen. In zwei Jahren sollen kontinentale Bergarbeiterkonferenzen organisiert werden
  • Ein Höhepunkt war die Wahl einer neuen, neunköpfigen Internationalen Koordinierungsgruppe. Die bisherigen Mitglieder aus Deutschland, Indien, Kasachstan, Kolumbien, Kongo und Peru haben sich wieder zur Wahl gestellt. Drei neue kamen zur Stärkung dazu: aus Marokko, Philippinen und Polen.

Aus 16 Ländern von vier Kontinenten waren 38 Delegierte angereist.

 

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