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14.02.17 - Höchste gemessene Strahlung in Fukushima

In Fukushima wurde im Innern des zerstörten Atomkraftwerks die höchste Strahlung seit der Reaktorkatastrophe 2011 gemessen: bis zu 650 Sievert pro Stunde! Wer in Deutschland lebt, ist durchschnittlich einer Dosis von 2,1 Millisievert pro Jahr ausgesetzt - schon sechs Sievert sind für einen Menschen tödlich, bei 10 bis 20 Sievert pro Stunde tritt der Tod hundertprozentig innerhalb von zwei Wochen ein, beim jetzigen Höchstwert von 650 Sievert innerhalb einer Minute! Laut Tepco sind die Schäden im Reaktor stärker als befürchtet, wodurch immer mehr radioaktives Material austritt. Am 11. März jährt sich der Tag der Atomkatastrophe von Fukushima zum sechsten Mal und es werden örtliche Gedenk- und Protestaktivitäten dazu durchgeführt.

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