International

22.02.17 - Kritik an Trumps Wissenschaftspolitik

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Peter Strohschneider, hat die Wissenschafts- und Forschungspolitik des amerikanischen Präsidenten scharf kritisiert. "Es gibt geradezu furchteinflößende Anweisungen des neuen Präsidenten. Etwa dass er den Forschungsdirektoren der National Institutes of Health (NIH) verbot, mit der Presse zu sprechen", sagte Strohschneider im Interview der Welt. Der DFG-Chef kritisierte auch Trumps Berufung für die Leitung der Environmental Protection Agency (EPA). Es handele sich um einen "Lobbyisten der Ölbranche, der schon immer für Lockerungen beim Umwelt- und Gesundheitsschutz eintrat". Erschreckend sei insbesondere, "dass viele Klimaforscher Angst um ihre Daten haben und diese deshalb auf kanadische Server übertragen", sagte Strohschneider.