International

25.02.17 – Zimbabwe: Streik im Gesundheitswesen

Ärzte und Assistenzärzte legten am 15 Februar landesweit die Arbeit nieder. Sie fordern Gehaltsverbesserungen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine Ende des Einstellungsstopps. Nach zwei Tagen folgten die Gynäkologen und Hebammen, da sie ohne die Ärzte keine fehlerfrei Arbeit garantieren können. Regierungschef Robert Mugabe drohte allen Streikbeteiligten mit Entlassung und setzte Militärärzte für Streikbrecherarbeit ein. Ähnlich wie in Kenia und Nigeria verlassen Ärzte in Massen die Länder. Nicht in erster Linie wegen der schlechten Bezahlung, sondern wegen dem Mangel an Medikamente und schlechten Arbeitsbedingungen.