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Frauenstreiktag am internationalen Frauentag

Frauenstreiktag am internationalen Frauentag
Die MLPD ist die Partei, die für die Befreiung der Frau kämpft - und das nicht nur am 8. März (grafik: MLPD)

24.02.17 - Die Organisatorinnen des Women's March rufen für den 8. März zu einem „Tag ohne Frauen“ auf. Auch in Deutschland beteiligten sich anlässlich des ersten Amtstages von Donald Trump Frauen an verschiedenen Orten am Women's March. Auf der Veranstaltung in Washington erklärte am 20. Januar die Schauspielerin Ashley Judd in Richtung Donald Trump:

"Ich bin nicht so böse wie Rassismus, Betrug, Interessenskonflikte, Homophobie, sexuelle Nötigung, Transphobie, weiße Vorherrschaft, Frauenfeindlichkeit, Ignoranz, Privilegien von Weißen. Ich bin nicht so böse wie die eigene Tochter als Lieblings-Sexsymbol zu benutzen. … Aber ich bin eine böse Frau – wie meine Großmütter, die Kämpfe geführt haben, damit ich wählen kann. Ich bin böse wie der Kampf für gleiche Löhne. Wir sind nicht hier, um verspottet zu werden, wir sind hier, um respektiert zu werden. Wir sind hier, um böse zu sein.“¹

Auch zum „Tag ohne Frauen“ sind über das Internet-Netzwerk des Women's March Aktionstreffen angekündigt – bisher in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Dresden. Dazu die Organisatorinnen: "Wir haben gesehen, was geschah, als Millionen Frauen im Januar zusammengestanden haben. ...  Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wieder in unseren communities zu einen 'Tag ohne Frauen' zusammenkommen." (Eigene Übersetzung)²

Die Aufrufe zu einem Frauenstreiktag berufen sich ausdrücklich auf die erfolgreichen Proteste der kämpferischen Frauenbewegung in Polen und Lateinamerika letztes Jahr, die mit Streiks verbunden waren.

Sehr viele gute Gründe für angriffslustige Aktivitäten am 8. März zur Stärkung der kämpferischen Frauenbewegung.

Mehr dazu gibt es auf der Homepage des Womens's March (Englisch)!

¹ Deutschlandfunk, 21.01.2017

² Instagram-Seite des Women's March