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28.02.17 - Verdacht auf Korruption bei U-Boot-Kauf

Der israelische Generalstaatsanwalt ermittelt wegen Korruptionsverdacht beim Kauf von U-Booten aus Deutschland. Es gehe um mehrere Verdächtige, teilte das Justizministerium in Jerusalem am heutigen Dienstag mit. Bei dem 1,5 Milliarden Euro teuren Geschäft geht es um drei U-Boote von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel. Deutschland hat rund 570 Millionen Euro Zuschuss für den Kauf bis ins Jahr 2027 veranschlagt. Benjamin Netanjahu steht seit Monaten wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck. Sein persönlicher Rechtsberater David Schimron vertritt den Geschäftsmann Miki Ganor, der als israelischer Vertriebspartner von ThyssenKrupp Marine Systems dient. Bei einem Deal kann er mit einer Kommission in Millionenhöhe rechnen.