Umwelt

20.03.17 - Peru: 100.000 Obdachlose nach Dauerregen

Dauerregen, Überschwemmungen, Erdrutsche: Große Teile Perus sind in Folge von El Niño von heftigen Unwettern betroffen. Diese haben schon 75 Tote gefordert. Nach offiziellen Angaben vom Samstag gibt es 100.000 Obdachlose und über 600.000 sonst Geschädigte; neuere Zahlen sind nicht verfügbar. Ganze Ortschaften und Stadtviertel sind abgeschnitten, und haben keinen Strom. Es fehlt an Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Starkregen an der Westflanke der Anden kommt häufig vor, aber dieses Jahr sind die Niederschläge außergewöhnlich heftig. Betroffen sind nicht nur die Bergregionen, sondern auch Küstenorte. Schlammlawinen wälzen sich von den Bergen bis zur Küste, in Flussbetten, die sonst monatelang gar kein Wasser führen. Es kommt zu Überschwemmungen an Orten, die sonst in der Sand- und Steinwüste liegen.