Betrieb und Gewerkschaft

21.03.17 - Vor vier Jahren: Opelaner gegen Erpressung

Heute vor vier Jahren lehnten die Kolleginnen und Kollegen von Opel Bochum den sogenannten "Sanierungstarifvertrag" ab (siehe rf-news-Artikel vom 21. März 2013). Unter der Drohung einer vorgezogenen Schließung des Bochumer Werkes sollte die Belegschaft einem weiteren Verzichtsprogramm zustimmen. Die Gewerkschaftsmitglieder erteilten dem eine eindeutige Abfuhr. 2.280 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an der Abstimmung. Das entspricht einer Beteiligung von 69,3 Prozent. Davon stimmten 76,1 Prozent, also 1.735 Kolleginnen und Kollegen, gegen den Vertrag. Sie setzten damit ein wichtiges Zeichen gegen die Erpressungsmethoden des Opel-Vorstands und weit darüber hinaus. Dieses Zeichen der Opelaner gehört mit zu den unauslöschlichen Errungenschaften ihres Kampfes. Ab Donnerstag ist der Verlag Neuer Weg mit dem Buch der Opelaner "Was bleibt ..." auf der Leipziger Buchmesse. rf-news wird berichten.