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Young Struggle: "Wir verurteilen den Angriff auf die Symbole der kurdischen Befreiungsbewegung"

 Young Struggle: "Wir verurteilen den Angriff auf die Symbole der kurdischen Befreiungsbewegung"
(grafik: Young Struggle)

23.03.17 - Der Jugendverband Young Struggle Deutschland hat dazu folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

"In einem Schreiben des Innenministers De Maizière an die Länder wurde die Ausweitung des Verbots der Symbole gegen die kurdische Freiheitsbewegung angeordnet. ... Das Schreiben umfasst auch das Verbot der Fahnen der YPG und YPJ. Die YPG und YPJ haben in Rojava, Sindschar und Syrien durch ihren heldenhaften Widerstand gezeigt, dass sie den einzigen effektiven Kampf gegen den faschistischen IS führen. Die Schlacht um Kobanê und der Sieg der YPG/YPJ haben die endgültige Niederlage des IS eingeleitet. Mit der Befreiung von Manbij und der andauernden Befreiungsoperation der IS-Hauptstadt Raqqa mussten auch die volksfeindlichen Diktaturen im Mittleren Osten wie der Diktator Esad oder die imperialistischen Staaten USA und Russland die YPG/YPJ als eine Kraft in ihre Strategien einbeziehen.

Das liegt nicht daran, dass all diese reaktionären Kräfte die kurdische Befreiung jetzt plötzlich unterstützen, sondern vielmehr daran, dass die kurdische Befreiungsbewegung mit Opfern und Widerstand eigenständig zu einem Akteur im Mittleren Osten wurde. ... Dass dieses Verbot auf das Treffen von Merkel mit dem Despoten Erdogan folgt, zeigt ohne Zweifel, dass Deutschland auf Wunsch des Diktators und Partners im Flüchtlingsdeal handelt. ...

Weg mit dem PKK-Verbot! Schluss mit den Angriffen und Repressionen gegen Demokraten und Revolutionäre, die sich mit Rojava, dem Widerstand gegen die Erdogan-Diktatur und den IS solidarisieren! ..."