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28.03.17 - Empörung über türkischen Geheimdienst

Auf der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz soll der Chef des türkischen Geheimdienstes MİT dem BND-Chef Bruno Kahl eine Liste mit Namen von Türkinnen und Türken übergeben haben, die in Deutschland leben. Man erhoffe sich Hilfe bei der Ausspähung von ca. 300 tatsächlichen oder vermeintlichen Anhängern der Gülen-Bewegung. Mehrere Bundesländer haben nun die auf der Liste stehenden Menschen darüber informiert, dass sie unter geheimdienstlicher Beobachtung stünden. Von einer ähnlichen Empörung über die minutiöse Überwachung der ATIK-Aktivistinnen und -Aktivisten, denen in München nach §129b der Prozess gemacht wird, durch MİT und BND ist bisher nichts bekannt.