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12.04.17 - El Niño und Cholera hängen zusammen

In den Jahren, in denen El Niño den Ostpazifik erwärmt, gibt es in Ostafrika etwa 50.000 Cholerafälle mehr pro Jahr: Auf diesen Zusammenhang machen US-Forscher in einer neuen Studie aufmerksam. Diese Erkenntnis könnte für eine bessere Vorbereitung auf Cholera-Epidemien in Afrika genutzt werden. El Nino beeinflusst die Regenmengen in den verschiedenen Teilen Afrikas unterschiedlich. Heftige Regenfälle können zum Überlaufen von Abwasserkanälen und dadurch zur Verunreinigung von Trinkwasser führen. Dürre wegen Regenmangels kann Menschen hingegen dazu zwingen, verunreinigtes Wasser zu trinken. Durch die rechtzeitige Einrichtung von Cholera-Behandlungszentren könne die Todesrate fast auf Null gesenkt werden.

Studie: "El Niño and the shifting geography of cholera in Africa"

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