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Duisburg: Montagsdemo protestiert gegen Trumps Luftangriff

11.04.17 - Die Duisburger Montagsdemonstration hat mit 30 bis 40 Teilnehmern gegen den von Präsident Donald Trump befohlenen Luftangriff der USA auf einen militärischen Stützpunkt in Syrien protestiert. Mit ihm provoziert Trump eine gefährliche Zuspitzung der Kriegsgefahr, die einen neuen Weltkrieg auslösen kann.

Die Demonstranten verurteilten den zuvor erfolgten Giftgasangriff auf Zivilisten – wer auch immer ihn zu verantworten hat – als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gedachten der Opfer in einer Schweigeminute.

Es ist ein billiger Vorwand, wenn Trump den amerikanischen Militärschlag als Vergeltung für den Giftgaseinsatz bezeichnet hat. Sein erklärtes Ziel ist die Machtverschiebung im Mittleren Osten zugunsten des US-Imperialismus durch den Sturz des Assad-Regimes und der Schwächung des Einflusses von Russland und dem Iran in der Region.

Die Montagsdemonstranten verurteilten auch die Haltung der Bundesregierung. Sie gibt Trump Rückendeckung, wenn Kanzlerin Angela Merkel erklärte, sie habe ein "gewisses Verständnis" für seine Aktion.

Die Montagsdemonstranten bekräftigten einstimmig, alles zu tun, den Aufbau einer neuen Friedensbewegung zu fördern und riefen zur Beteiligung am Ostermarsch Ruhr auf, der am Ostersamstag ab 10.30 Uhr auf der Königstraße am Kuhtor beginnt.