Umwelt

Nächste Stufe der Ausbeutung im Volkswagen-Werk Kassel in Sicht!

Nächste Stufe der Ausbeutung im Volkswagen-Werk Kassel in Sicht!
(grafik: rf-news)

Kassel (Korrespondenz), 15.04.17: Die monatliche Bereichsinfo der Halle 3 zeigte auf, wie wichtig diese Veranstaltung mit allen Vertrauensleuten ist. Sie machte deutlich,dass es bei Volkswagen immer noch ein wenig schlimmer geht. Die Ausbeutungsoffensive oder auch der Zukunftspakt macht es möglich.

Im Bereich DQ500 wurde im März ein neuer Rekord in Sachen Arbeitstage in einem Monat aufgestellt. Es wurden 27 von 31 Tagen im Schichtmodell „Matrix 19“ absolviert. Dies führte dazu das die Kollegen eine alte Forderung wieder offensiv aufleben lassen wollen: „Samstag gehört Vati mir.“ Die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wurde gefordert und dass die Angstmacherei aufhören soll, das die E-Mobilität Arbeitsplätze vernichtet.

Arbeitsplätze werden durch den mörderischen Konkurrenzkampf der Autokonzerne vernichtet, genau wie die Natur. Daran ist der Kapitalismus schuld!

Nachdem dies auf dem Tisch lag stand ein Kollege auf und erwiderte: „Die schaffen es doch nicht mal den Sonntag frei zu halten!“ Dieser Vertrauensmann zeigte auf, das in der Härterei das Schichtmodell „Matrix 21“ geplant ist, wo die Belegschaft dann immer Samstags und Sonntags arbeiten muss - ohne Zufuhr von neuen Mitarbeitern.

Es wird immer deutlicher das die Kollegen ihr Beschwerderecht wahrnehmen sollten und selber kämpfen müssen und zwar in und mit der IG Metall. Auf die meisten derzeit aktiven Betriebsräte können sie nicht hoffen; das zeigt der Fall „Matrix 19“.

Für eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit macht sich die Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnis stark; es hat sich den VW-Betrug zum Wahlkampfthema Nr. 1 gemacht. Baut mit die Arbeiterplattform im Bündnis auf und wählt die Internationalistische Liste/ MLPD!

Hier geht es zum Internationalistischen Bündnis!