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19.04.17 - Wahlbetrug? Kommission prüft Vorwürfe

Internationale Beobachter haben nach dem Referendum zum Ermächtigungsgesetz des türkischen faschistischen Präsidenten Erdogan Vorwürfe des Wahlbetrugs erhoben. Kritik an der Behinderung der "Nein"-Bewegung gab es schon weit im Vorfeld. Nun will die türkische Wahlkommission dem nachgehen. "Fest steht, dass die kurzfristige Entscheidung der Wahlkommission, falsch oder gar nicht gestempelte Wahlzettel als gültig zu werten, ein Verstoß gegen türkisches Recht darstellt", sagte Michael Georg Link, Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Gestern abend protestierten erneut Tausende in Istanbul, Ankara, dem westtürkischen Izmir und dem zentraltürkischen Eskisehir gegen Erdogan.

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