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Begeisternder Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste/MLPD: "Wir beziehen Position!"

Begeisternder Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste/MLPD: "Wir beziehen Position!"

Ein Podium voller Kompetenz: Neben Gabi Gärtner (3. v. L.) sprachen auch die Direktkandidaten für Gelsenkirchen Nord, Lisa Gärtner (Rechts) und für Gelsenkirchen Süd, Dr. Willi Mast (2. v. R) politischen Klartext (rf-foto)

20.04.17 – Ein Feuerwerk an Argumenten, Kultur und stärkende Verköstigung erlebten die 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 19. April auf der Bahnhofstraße in Gelsenkirchen. Auch viele Passanten fühlten sich angezogen von diesem Bündnis, das sich wesentlich von den anderen Parteien unterscheidet.

Klartext sprach die Spitzenkandidatin und neue Parteivorsitzende der MLPD, Gabi Gärtner, in ihrer packenden Rede. „Für uns steht im Wahlkampf im Mittelpunkt, was wirklich auf der Welt passiert. Wir werden klar Stellung beziehen. Nicht so wie die CDU, die auf ihren Plakaten 'Mehr Sicherheit, mehr Polizei fordert'. Das ist ihre Antwort auf die Flüchtlingskrise, sie sind aber zu feige, das zu sagen. Nur 0,04 Prozent der Straftaten in NRW werden von Flüchtlingen begangen. Aber die CDU redet nicht offen, weil sie sich andererseits auch nicht mit denen anlegen will, die sich mit den Flüchtlingen solidarisieren. So einen feigen Wahlkampf werden wir nicht führen; wir werden die Themen, die im Zentrum der Polarisierung unserer Gesellschaft stehen, hier aufgreifen!“

Lisa Gärtner, Direktkandidatin im Gelsenkirchener Norden, nahm angriffslustig ein TOP-Thema aufs Korn. „Niedrigstand der Arbeitslosigkeit, wie die SPD behauptet? In NRW sind 17.000 Jugendliche ohne Lehrstelle. In den letzten vier Jahren wurden 41.500 Arbeitsplätze in der Industrie in NRW vernichtet, NRW ist Spitzenreiter bei der Leiharbeit in der BRD! ... Wer wie Kraft und Löhrmann von einer Erfolgsbilanz und Zukunftssicherheit redet, wer will, dass alles so 'sozial gerecht bleiben soll – wie es jetzt ist', hat wahrhaftig keine Stimme verdient.“

Dr. Willi Mast, Direktkandidat im Süden Gelsenkirchen will mit seiner Kandidatur Mut machen für eine gesellschaftliche Veränderung aktiv zu werden. Die Umwelt ist ihm ein wichtiges Anliegen: „Tägliche 800 km Blechlawinen im Ruhrgebiet fordern viele Opfer der verkehrsbedingten Luftverschmutzung. Der VW-Skandal zeigt ja, wie die Politik im Interesse der Konzerne manipuliert wird. Wir fordern die strafrechtliche Verfolgung der Verursacher, einen kostenlosen Nahverkehr und die Rettung der Umwelt vor der Profiwirtschaft, was längst zu einer Systemfrage geworden ist!“ ...

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