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02.05.17 - Griechenland: Verschärftes Krisenprogramm

Das Athener Finanzministerium hat mit den EU-Gläubigern ein neues verschärftes Programm der Abwälzung der Krisenlasten auf die griechischen Massen ausgehandelt. Demnach soll es Kürzungen von zusammen 3,6 Milliarden Euro geben. Ab dem 1. Januar 2019 sind Rentenkürzungen von bis zu 18 Prozent geplant. Dazu kommt eine Senkung des jährlichen Steuerfreibetrages von 8636 Euro auf etwa 5681 Euro. Für die Verhandlungen weilten "Experten" der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB), des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Athen.