Duisburg/Niederrhein

MLPD Duisburg/Niederrhein stellt Strafanzeige

Der MLPD-Kreisverband Duisburg/Niederrhein hat einen offenen Brief an den DGB-Organisationssekretär Duisburg, Mark Rosendahl, veröffentlicht

Der MLPD-Kreisverband Duisburg/Niederrhein hat einen offenen Brief an den DGB-Organisationssekretär Duisburg, Mark Rosendahl, veröffentlicht:

 

„Werter Kollege Rosendahl, wegen Deiner in der Rheinischen Post vom 29. April zitierten Behauptung 'Durch die Polizei wurde mir signalisiert, dass unter den MLPD-Leuten auch einige seien, die als gewaltbereit gälten. Schlägereien vor den Augen von Kindern wollen wir aber nicht', hat der MLPD Kreisverband Duisburg/Niederrhein Strafanzeige wegen übler Nachrede und Verleumdung gestellt. 

 

Damit überschreitest du bei weitem den normalen, bei weltanschaulichen Auseinandersetzungen in der Gewerkschaft angebrachten kollegialen Rahmen. Deine Behauptung ist frei erfunden, nach dem Motto 'mit Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben'. Wir sehen den Hintergrund darin, dass du in Personalunion SPD-Fraktionsvorsitzender in Moers bist. Wie aus den Medien bekannt, ist die SPD in den letzten Wochen in den Meinungsumfragen eingebrochen. Offenbar führt diese Entwicklung bei dir zu einer bestimmten antikommunistisch motivierten Panik, die dich zu solch verleumderischen Äußerungen hinreißen lässt.

 

Wir schlagen vor, dass wir in der Gewerkschaft unter dem Motto 'Wir sind viele. Wir sind eins' wieder zu einer kollegialen Streitkultur zurückkehren. Dir ist auch sehr wohl bekannt, dass die MLPD individuelle Gewalt und faschistischen Terror schon immer abgelehnt hat ..."