Berlin

Beeindruckende Kundgebung der MLPD und des REBELL am „Tag des Sieges gegen den Hitler-Faschismus“

Tausende von Menschen kamen am 9. Mai zum sowjetischen Ehrenmal für die Rote Armee und Stalin in Berlin-Treptow. Viele davon aus der ehemaligen Sowjetunion, wo der 9. Mai traditionell als "Tag des Sieges" begangen wird. Die MLPD hatte eine Kundgebung mitten auf dem Gelände angemeldet und war mit zahlreichen Partei- und ICOR-Fahnen und einem großen Parteistand ein unübersehbarer Anziehungspunkt. ...

Beeindruckende Kundgebung der MLPD und des REBELL am „Tag des Sieges gegen den Hitler-Faschismus“
(rf-foto)

Tausende von Menschen kamen am 9. Mai zum sowjetischen Ehrenmal für die Rote Armee und Stalin in Berlin-Treptow. Viele davon aus der ehemaligen Sowjetunion, wo der 9. Mai traditionell als „Tag des Sieges“ begangen wird. Die MLPD hatte eine Kundgebung mitten auf dem Gelände angemeldet und war mit zahlreichen Partei- und ICOR-Fahnen und einem großen Parteistand ein unübersehbarer Anziehungspunkt.

 

Bei allen Unterschieden in der Beurteilung des heutigen Russlands war die gemeinsame Würdigung der Rolle der sozialistischen Sowjetunion und ihrer Roten Armee für die Befreiung vom Faschismus prägend. Viele Menschen sangen revolutionäre Lieder mit. Ein besonderer Anziehungspunkt war der Auftritt des ukrainischen Volkskunstensembles in traditionellen Kostümen. Für die MLPD sprach Dieter Ilius. Offensiv setzte er sich auch mit dem bürgerlichen Antifaschismus, der antikommunistischen Verleumdung Stalins und der Oktoberrevolution, sowie der wachsenden Gefahr eines neuerlichen Weltkrieges auseinander. "Die Treptower Gedenkstätte ist nicht nur ein Friedhof für über 7.000 in der Schlacht um Berlin gefallene Soldaten der Roten Armee. Sie ist auch nicht nur ein Ehrenmal für die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung vom Faschismus. Sie ist unübersehbar auch eine Würdigung der Rolle Stalins, der nach dem frühen Tod Lenins jahrzehntelang den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion leitete und im Krieg auch der Oberbefehlshaber de Roten Armee war." Dafür gab es viel Zustimmung. Dies ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie kontrovers dies sonst ist. Zahlreiche Menschen trugen sich in die Unterstützerlisten des Internationalistischen Bündnisses ein und fragten, wo man die Partei sonst treffen kann. Ein kurdischer Kollege äußerte nach der Kundgebung den Wunsch in die MLPD einzutreten. Der ICOR-Kampftag am 8/9.Mai ist spätestens mit dieser Kundgebung zu einem der jährlichen Höhepunkte der revolutionären Kleinarbeit der MLPD und des REBELL in Berlin geworden.

 

An der Kundgebung beteiligten sich neben der MLPD auch der Jugendverband REBELL, ein Vertreter einer fortschrittlichen russischen Organisation, das ukrainische Volkskunstensemble „Gorizwit“, die Musikgruppe Nümmes und Mitglieder der Montagsdemonstration. Die Internationalistische Liste/MLPD war, wie der REBELL, ebenfalls mit einem Stand vertreten.