Cyber-Attacke

NSA hortet Sicherheitslücke

NSA hortet Sicherheitslücke
Foto: Dennis Pexels, CC0

Eine massive Cyber-Attacke hat am Freitag Zehntausende Computer blockiert. Unter anderem waren britische Krankenhäuser und die Deutsche Bahn betroffen. Die Systeme waren von einem Erpressungstrojaner infiziert. Solche Software ist permanent im Internet unterwegs, braucht aber einen "Türöffner". Sie verschlüsselt den Inhalt des Computers und verlangt Lösegeld für die Freischaltung. Bei der Attacke am Freitag nutzte die Software eine Windows-Sicherheitslücke aus, über die sie automatisch neue Computer anstecken konnte. Diese Schwachstelle hatte sich einst der US-Abhördienst NSA für seine Überwachung aufgehoben, vor einigen Monaten hatten unbekannte Hacker sie aber publik gemacht, worauf sie "im Prinzip" geschlossen worden war. An vielen Rechnern waren jedoch die Updates noch nicht aufgespielt.