Krefeld

Siemens Krefeld "Warum abwarten? Um jeden Arbeitsplatz kämpfen!"

Die Kollegenzeitung Elektro Power - von und für Kolleginnen und Kollegen im Konzernverbund von Siemens und Infineon hat heute eine Extraausgabe für Siemens in Krefeld herausgegeben. Darin schreiben die Kolleginnen und Kollegen:

Die Kollegenzeitung Elektro Power - von und für Kolleginnen und Kollegen im Konzernverbund von Siemens und Infineon hat heute eine Extraausgabe für Siemens in Krefeld herausgegeben. Darin schreiben die Kolleginnen und Kollegen:

 

"Die Katze ist aus dem Sack: 2.700 Arbeitsplätze will Siemens deutschlandweit vernichten, 300 davon in Krefeld. Aber was der Vorstand beschließt ist eine Sache, was wir machen, eine andere. Abwarten ist der falsche Weg. Jetzt muss es darum gehen, den Kampf um jeden Arbeitsplatz vorzubereiten und entschlossen zu führen. Schon wird Spaltung gesät, werden Leiharbeiter abgemeldet. Manche Vorgesetzte sagen: ruhig bleiben, ihr seid nicht betroffen. Was für ein Unsinn! Jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt der Jugend. ...

 

Jochen Eickholt, CEO Mobility, sülzt in seinem Brief: der 'Grundgedanke' bei der Arbeitsplatzvernichtung sei 'das langfristige Wohlergehen unseres Unternehmens und seine nachhaltige wirtschaftliche Stärke. ...' Übersetzt heißt das: Dauerhaftem Maximalprofit und Weltmarktführerschaft ordnen wir alles andere unter - zum Beispiel tausende Arbeitsplätze. Das soll unser Interesse sein? ... Die vorhandene Arbeit kann auf mehr Schultern verteilt werden - 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich als Konzernvereinbarung ...

 

Die Manager werden bei der Infoveranstaltung versuchen, uns einzureden, dass ihre Pläne alternativlos seien. So wollen sie uns über den Tisch ziehen. Wer das nicht will, muss den Kampf um jeden Arbeitsplatz mit organisieren. Das sind wir uns , unseren Familien und der kommenden Generation schuldig."