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16.05.17 - 38.000 zusätzliche Todesfälle durch Diesel

Laut einer aktuellen Studie eines Teams um Susan Anenberg von der Organisation Environmental Health Analytics (LLC) in Washington stoßen Dieselfahrzeuge jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen Stickoxide mehr aus, als sie nach geltenden Grenzwerten - die bekanntlich auch schon zu hoch sind - dürften. Stickoxide gehören zu den Vorläuferstoffen bodennahen Ozons und tragen zur Feinstaubbelastung bei. Sie erhöhen das Risiko für Schlaganfälle, Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs. Mindestens 38.000 zusätzliche Todesfälle pro Jahr sind allein auf diese höhere Umweltbelastung zurückzuführen. Anenberg und ihr Team führten Messungen im realen Straßenverkehr durch, nicht auf manipulierten Prüfständen.

Die Studie: "Impacts and mitigation of excess diesel-related NOx emissions in 11 major vehicle markets", Nature, 15.5.2017

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