Dortmund

Sarah Rißmann und Gerd Pfisterer erklären sich solidarisch mit kriminalisierten Kurdinnen und Kurden

Ende April war eine Demonstration in Dortmund wegen des Zeigens von Symbolen der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD), der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) sowie Konterfeis von Abdullah Öcalan eingekesselt worden.

Die beiden Direktkandidaten der Internationalistischen Liste/MLPD in Dortmund zu den Landtagswahlen in NRW, Sarah Rißmann und Gerd Pfisterer, erklärten sich direkt danach solidarisch mit den kriminalisierten Kurdinnen und Kurden. Hier ihre Solidaritäts- und Protesterklärung (Auszüge):

"Am Samstag, 29.04.2017 protestierten 300 deutsche und kurdische Menschen friedlich in Dortmund auf dem Bahnhofsvorplatz gegen den heimtückischen Überfall der türkischen Luftwaffe auf das befreite Gebiet Rojava in Nordsyrien. ...

Doch die geplante Demonstration wurde von der Dortmunder Polizei verhindert und verboten. Als Begründung nannte sie das Zeigen der kurdischen Freiheitssymbole wie Bilder von Öcalan und Fahnen der Befreiungseinheiten YPG, YPJ aus Rojava. Statt sich einschüchtern zu lassen, zeigten jetzt erst recht viele der Demonstrantinnen und Demonstranten - vorne dran Frauen und Jugendliche - massenhaft die Fahnen der YPG und von Öcalan. Daraufhin reagierte die Polizei mit einer Einkesselung der Kundgebungsteilnehmer. Diese riefen immer wieder: 'Hoch die Internationale Solidarität!'. Einige Demonstranten vor allem Jugendliche wurden wie Verbrecher behandelt und ihre Personalien wurden aufgenommen. ...

Mit dem Verbot der PKK und der Symbole YPG, YPJ und PYD unterstützt die Bundesregierung den Kampf des faschistischen Erdogan-Regimes gegen alle demokratischen und fortschrittlichen Kräfte in der Türkei und Kurdistan. Die Internationalistische Liste/MLPD Dortmund protestiert entschieden gegen das Vorgehen der Polizei und die Kriminalisierung der Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie fordert von der Bundesregierung den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Erdogan-Regime und Rückzug aller deutschen Truppen aus der Türkei. Außerdem fordert sie die Aufhebung des PKK Verbots und der Symbole YPG, YPJ und PYD. ..."