Nürnberg

Abschiebung mit brutaler Polizeigewalt durchgesetzt

Mit allen Mitteln will die bayerische Staatsregierung ihre menschenverachtende Politik der Abschiebung von Flüchtlingen durchsetzen.

Abschiebung mit brutaler Polizeigewalt durchgesetzt
So sehen Flüchtlingspolitik und "Willkommenskultur" a la Merkel/Gabriel aus (rf-foto)

Am 31. Mai morgens kam eine Polizeieinheit in die Berufsschule B 11 in Nürnberg und führte einen Jungen aus Afghanistan - direkt vom Klassenzimmer aus – ab.

 

Die ganze Klasse und etliche Lehrer und weitere Berufsschüler protestierten sofort lautstark, gingen auf die Straße und versuchten mit einem Sitzstreik das Polizeiauto am wegfahren zu hindern.

 

Immer mehr Menschen kamen dazu, Anwohner und waren entsetzt über das brutale Vorgehen der Polizei. Diese löste die erste Sitzblockade auf und so konnte das Polizeiauto entweichen. Es gab Verletzte, auch Polizeihunde wurden eingesetzt, drei Demonstranten wurden festgenommen und auf das Revier geschleppt. Auch davor sammelten sich Protestierer und forderten die Verhafteten sofort freizulassen. Es wurde eine Spontandemonstration zum Ausländeramt durchgeführt.