18. Internationales Pfingstjugendtreffen

Die heiße Phase läuft

Die Vorbereitungen für das 18. Internationale Pfingstjugendtreffen am 3./4. Juni auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen sind in der heißen Phase: Das Treffen steht kurz vor der Tür.

Die heiße Phase läuft
Auftakt jedes Pfingstjugendtreffens ist die Zukunftsdemo am Samstagvormittag in Essen (rf-foto)

Von den letzten Mobilisierungseinsätzen berichtet unter anderem eine Korrespondentin aus Essen:

„Bei strahlendstem Sonnenschein organisierten wir heute einen Werbeeinsatz. Wir klebten Plakate, steckten Flyer und sprachen alle an, die in ihren Gärten oder unterwegs das Wetter genossen. Wir knüpften Verabredungen, um per E-mail und persönlich das Festival und das dort stattfindende Fußballturnier bekannt zu machen - bei Sportvereinen und Jugendhäusern. Ein Mädchen, das wir unterwegs trafen, holte direkt ihre Schwestern dazu: 'Cool, auch mit Konzert!' 'Ja, und ihr könnt dort auch selbst auftreten, wenn ihr zum Beispiel tanzen wollt.' Weitere Mädchen kamen dazu, waren direkt begeistert und schmiedeten schon Pläne zu welchem Lied, Freundinnen wurden angerufen, der Flyer per WhatsApp weitergeschickt. Schließlich wurden noch zwei Jungs aus der Nachbarschaft neugierig - es waren mittlerweile schon zehn Kinder da. Angesprochen auf eine Fußballmannschaft nickte eines der Mädchen eifrig - 'ich finde noch welche, die auch mitspielen würden'.

 

Ein Festival für die ganze Familie

Wir haben Adressen ausgetauscht und vereinbart, in den nächsten Tagen vorbeizukommen, um uns ihren Eltern vorzustellen, ob sie einverstanden sind und dass sie auch selbst mitkommen. Es ist schließlich auch ein Festival für die ganze Familie. Wir ließen noch Flyer da, die sie ihren Freunden geben können: Ja, und ich brauche noch 16 für alle in meiner Klasse', 'ich 30', 'ich 24, und noch einen für meinen Lehrer...' Morgen gehts dann ins Schwimmbad für die Werbung."

 

Max Herre Schirmherr des Festivals

Das 18. Internationale Pfingstjugendtreffen ist das Festival für die Rebellion der Jugend und wird auch von fortschrittlichen und kritischen Künstlern unterstützt, die eine Schirmherrschaft übernommen haben. Unterstützung kam von Max Herre von der Band Freundeskreis, er schreibt: „Ich finde großartig, dass Ihr das Internationale Pfingstjugendtreffen bereits zum 18. Mal auf die Beine stellt. In einer Zeit der Restauration des Nationalismus und angesichts der sich immer weiter verschärfenden sozialen Widersprüche in der Welt ist es wichtiger denn je, ein solidarisches, internationalistisches Zeichen zu setzen und die Vielfalt, den Zusammenhalt und Teilhabe zu feiern.“

Spiele ohne Grenzen (rf-foto)
Spiele ohne Grenzen (rf-foto)

Highlights des Pfingstjugendtreffens

  • Fest der internationalen Solidarität am Samstag Abend
  • Open-Air-Konzert am Sonntag Abend
  • Jugendbildungsveranstaltung mit Stefan Engel, Samstag 14 Uhr
  • Podiumsdiskussion des Internationalistischen Bündnisses, Sonntag 11 Uhr

Der bekannte internationalistische Liedermacher Konstantin Wecker, schreibt: „Toll, dass Ihr wieder das antifaschistische, selbstorganisierte und selbstfinanzierte Kinder- und Jugendfestival auf die Beine gestellt habt. Liebe Freunde, bleibt unbequem, steht aufrecht, passt auf die Menschlichkeit auf, schreit wo alle schweigen und macht Euch mit Euren Liedern gegenseitig Mut!“

Macht Euch mit Euren Liedern gegenseitig Mut!

Liedermacher Konstantin Wecker

Gabi Gärtner, Vorsitzende der MLPD und ebenfalls Schirmherrin des Festivals schreibt: "'Euer Motto 'Gegen Trump, AfD und Rechtsruck der Regierung – für internationale Solidarität!' ist ein wichtiges Signal angesichts der weitreichenden Veränderungen des imperialistischen Weltsystem. Viele Leute merken, dass außerordentliche Situationen auch außergewöhnliche Konsequenzen verlangen. Das PJT kann Teil der Antwort darauf sein - lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass sich eine Masse von Jugendlichen organisiert und den Kampf für eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung aufnimmt. Dabei könnt ihr auf die MLPD zählen."

Euer Motto 'Gegen Trump, AfD und Rechtsruck der Regierung – für internationale Solidarität!' ist ein wichtiges Signal.

Gabi Gärtner, Vorsitzende der MLPD

Für Jeden und jede das richtige dabei

Beim diesjährigen Programm ist für jeden jungen wie alten Rebellen und auch für jede Rebellin das richtige dabei: Am Samstagabend gibt es ein „Fest der internationalen Solidarität“ – unter anderem spielen Heinz Ratz, Shekib Mosadeq und The Boom. Sonntagabend darf mit den Bands Omas Zwerge, Chango Leon, Narcolaptic und Gehörwäsche abgetanzt werden. Highlights werden die Jugendbildungsveranstaltung mit Stefan Engel: „Das imperialistische Weltsystem nimmt Kurs auf Krieg und Reaktion“ im Hugo-Hauer-Dorf sowie eine Podiumsdiskussion des Internationalistischen Bündnisses sein. Aber es gibt noch vieles mehr - nur ein Beispiel: Der Frauenverband Courage koordiniert den Treffpunkt "Mädchen- und Frauenpower" und macht mehrsprachig einen Workshop „Neue Heimat – neues Glück“ von Frauen unterschiedlicher Nationalität aus Essen. Jeder und jede – Faschisten ausgenommen - ist zu diesem Festival herzlich willkommen.