Coburg

Internationalismus Live - Veranstaltung mit Stefan Engel

Unter dem Titel: „Das imperialistische Weltsystem nimmt Kurs auf Krieg und Reaktion“ erläuterte Stefan Engel im Rahmen der Internationalismus Live-Veranstaltung , die am 26. Mai in Coburg stattfand, tiefgründig und für jeden verständlich Hintergründe und Analysen.

Internationalismus Live - Veranstaltung mit Stefan Engel
Veranstaltung mit Stefan Engel zum gleichen Thema am 10. Mai in Gelsenkirchen (rf-foto)

Fast 60 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer folgten gespannt dem Referat und stellten im Anschluss ihre Fragen oder brachten ihre Erfahrungen ein.

 

Ein Mitglied des Jugendverbands REBELL aus der Region, welcher aus dem Irak nach Deutschland geflohen ist, erzählte davon, wie der Krieg sie mitten aus dem Leben gerissen hat. Er musste fliehen und er hat sich im Jugendverband organisiert. Stefan Engel bestärkte die jungen Flüchtlinge von ihren Erfahrungen zu berichten. Er machte deutlich, dass die MLPD das Recht auf Flucht verteidigt. Eine Flucht sei manchmal der letzte Ausweg. Schließlich hätten auch Marx und Lenin immer wieder im Exil leben müssen. Er stellte klar heraus, dass es keine Menschen erster und zweiter Klasse gibt.

 

Die Menschen in Deutschland müssen besser verstehen, wie es dazu gekommen ist. Es ist schwierig, heutzutage überhaupt durchzublicken. Der Syrien-Krieg ist verworren. So viele imperialistische Mächte zerren an dem Land. Auch wenn wir heute oft näher am Krieg, als am Frieden sind, gingen wir gestärkt aus diesem Abend; auch finanziell mit 177,12 Euro Spenden.

 

Stefan Engel zeigte den Weg auf, weiter mutig gegen den Strom zu schwimmen, für eine klare Perspektive den echten Sozialismus einzutreten, mit den Menschen in die Diskussion zu treten und unser Internationalistisches Bündnis und die Partei aufzubauen. Waren die Bolschewiki, die russischen Revolutionäre der Oktoberrevolution, damals zunächst auch eine kleine Organisation, aber genauso fest entschlossen gingen sie ihren Weg und brachten die Oktoberrevolution zum Erfolg.