Siemens Fürth

500 protestieren

500 protestieren
Bild vom Protest in Fürth (rf-foto)

500 Kollegen von Siemens Fürth protestieren heute vor den Werkstoren gegen den angekündigten Arbeitsplatzabbau. Siemens-Chef Jo Käser will den Betrieb voll optimieren und plant 455 Stellen zu streichen. „Das ist zutiefst unsozial. Viele in Fürth haben Angst. Auch andere Betriebe haben abgebaut und vor allem: Wo hat die Jugend noch eine Zukunft?!“ sprach der IG-Metall-Vertreter die Sorgen der Menschen aus. Die Solidarität wurde sichtbar, denn es waren auch Vertreter andere Betriebe, so aus Siemens Nürnberg und Fürth und Forchheim gekommen. Wie wird die Arbeit in Zukunft aussehen? Die Arbeit wird noch mehr verdichtet. Sie ist in einigen Abteilungen schon jetzt nicht mehr zu schaffen. Das treibt die Kollegen um. Die Pläne von Jo Käser sind nicht akzeptabel, und die IG Metall rüstet sich für einen längeren Kampf zum Erhalt der Arbeitsplätze. Weitere Aktionen sind geplant, auch eventuell ein Demozug in die Stadt vors Rathaus. Die Stimmung war kämpferisch und die Kollegen wollen diese unsoziale Politik des Siemens-Konzerns nicht länger hinnehmen.