Russland

Putin-Regierung erpresst syrische Kurden

Aktuell kann sich die neoimperialistische russische Regierung in den Medien als "Kämpfer gegen den IS" in Szene setzen. Mehrfach ging heute die Beschießung der syrischen Stadt Palmyra durch russische Schiffsartillerie durch die Nachrichten. Laut dem russischen Oberkommando wurden IS-Stellungen unter Feuer genommen. Hinter den Kulissen spielt die russische Führung allerdings weiter ein anderes Spiel: Wie die Co-Vorsitzende des Syrian Democratic Council (MSD), Îlham Ehmed, erklärt macht die russische Führung Druck auf die kurdische Bevölkerung: Entweder sie wenden sich dem Assad-Regime zu, oder sie müssten türkische Attacken ertragen. Russland ist Assads Verbündeter in der Region.