Ärztetag

Mögliche Strahlenschäden werden verharmlost

Die Delegierten des 120. Deutschen Ärztetages 2017 haben anlässlich des deutschen Ärztetages vom 23. bis 25. Mai in Freiburg vor der Verharmlosung möglicher Strahlenschäden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken gewarnt. Damit stellt sich die deutsche Ärzteschaft hinter die Position der IPPNW zum AKW-Rückbau und -Abriss. Durch die sogenannte „Freigabe“ in die allgemeine Wiederverwertung und Lagerung auf normalen Mülldeponien wird die Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten völlig unnötig und vermeidbar einer zusätzlichen Strahlendosis ausgesetzt, so der Ärztetag.