ZEW

Armut in Deutschland steigt

Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, untersucht die Vermögensungleichheit und -konzentration in Deutschland. Demnach sind bei nur 5,4 Prozent der Haushalte in Deutschland die Vermögen stark konzentriert. Im Schnitt verfügt nur rund die Hälfte der Haushalte über ein Nettovermögen von mehr als 32.000 Euro. Der Anteil der besitzlosen Haushalte hat zwischen 2003 und 2013 deutlich zugenommen: 2003 lag deren Anteil bei 14 Prozent; 2013 bei 19,5 Prozent. Noch dramatischer entwickelte sich der Anteil der verschuldeten Haushalte, der sich von 6,6 auf 11,5 Prozent beinahe verdoppelte.