Pfingstjugendtreffen

„Das war gelebte Solidarität“

Das Informationsbüro des 18. Internationalen Pfingstjugendtreffens hat folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Das war gelebte Solidarität“
So ging es los: Die Zukunftsdemo am Samstag in Essen (rf-foto)

„2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten ein tolles 18. Internationales Pfingstjugendtreffen auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen. Unter ihnen sieben Migrantenorganisationen und über elf Gäste aus verschiedenen Ländern.

 

Unter anderem waren sieben Migrantenorganisationen und über elf Gäste aus verschiedenen Ländern Gäste des PJT

 

'Das war gelebte internationale Solidarität und Freundschaft, statt Hetze und Spaltung', bilanziert Wanja Lange, der das Festival mitorganisiert hat. 'Jung und alt haben bei allem gemeinsam angepackt und alles selbstorganisiert auf die Beine gestellt. Das ist einmalig!', so Lange weiter.

 

 

Jung und alt haben bei allem gemeinsam angepackt und alles selbstorganisiert auf die Beine gestellt. Das ist einmalig!

Wanja Lange, Mitorganisator

 

Startschuss war eine 'Zukunftsdemo' durch die Essener Innenstadt am Samstagmorgen mit 1.000 Teilnehmern. Unter den Demonstranten waren viele Geflüchtete aus Afghanistan, die mit Aktivisten aus verschiedenen anderen Bewegungen den Abschiebestopp als gemeinsamen Erfolg feierten.

Fußball, Theater, Poetry Slam, Open-Air-Konzerte, politische Veranstaltungen und vieles mehr war das ganze Wochenende über geboten. Ein Highlight am Sonntag: „Die Spiele ohne Grenzen“, bei denen 325 Kinder und Jugendliche in 13 Mannschaften gegeneinander antraten – angefeuert wurde mit Töpfen, Tröten und immer wieder dem Ruf 'Freundschaft im Wettkampf!'

 

'Freundschaft im Wettkampf' war der Ruf bei den Spielen ohne Grenzen

 

 

Das diesjährige Motto 'Gegen den Rechtsruck der Regierung, Trump, AfD & Co. - Für internationale Solidarität“' zog sich wie ein roter Faden durch das vielfältige Programm. ..."

Die Begeisterung bei allen, auch über die Angebote der Arbeiterinnen und Arbeiter auf dem Pfingstjugendtreffen - wie zum Beispiel das VW-Tribunal oder das Hugo-Hauer-Dorf, in dem fortschrittliche Bergarbeiter ihre Arbeit und ihren Widerstand gegen den Zechenschließungspläne und den Deputatklau der Ruhrkohle AG (RAG) vorstellten, war groß. Alle Beteiligten freuen sich auf das 19. Internationale Pfingstjugendtreffen in zwei Jahren.