Enschede

Nein zu „PEGIDA“

Für den 18. Juni mobilisiert der niederländische „PEGIDA“-Ableger zu einer Demonstration nach Enschede.

Nein zu „PEGIDA“
So wie hier Anfang des Jahres 2016 in Köln steht überall in Deutschland eine Überzahl an Antifaschisten gegen "HoGeSa" oder "PEGIDA" (rf-foto)

Mit internationaler Unterstützung: Bei der Demonstration sind neben niederländischen „PEGIDA“-Vertretern wie Edwin Wagensveld, der unter dem Namen "Ed aus Utrecht" regelmäßig auf rechten Demos in Deutschland auftritt, die beiden Vorsitzenden der rechten britischen Partei "Britain First", Paul Golding und Jayda Fransen, sowie die deutsche Nazi-Hooligan-Band "Kategorie C – Hungrige Wölfe" als Gäste angekündigt. Das ist ungewöhnlich und lässt erwarten, dass die rechte Demo größer wird, als die normalerweise sehr kleinen "Spaziergänge" von „PEGIDA“ in den Niederlanden.

 

Ultrareaktionäre und faschistische Schläger haben sich angekündigt

 

Deutsche Hooligans und Faschisten aus dem „HoGeSa“-Spektrum mobilisieren für den 18. Juni bereits zu einer "Auswärtsfahrt" nach Enschede. Über die facebook-Community "Deutsche Patrioten" das Überbleibsel der mittlerweile weitgehend inaktiven Organisationen "HoGeSa" und "Gemeinsam Stark e.V.", versucht vor allem der ehemalige „HoGeSa“-Führungskader Dominik Horst Roeseler aus Mönchengladbach, die Mobilisierung aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland voran zu treiben.

 

Nach den gefloppten Aufmärschen 2015 und 2016 in Köln, dem am eigenen Unvermögen gescheiterten Konzert im letzten Jahr in Dortmund und dem nun verkündeten Ende von „PEGIDA“ NRW in Duisburg ist dies möglicherweise ein letzter Versuch, "HoGeSa" mit einem Erfolgserlebnis wieder zu beleben.

 

Niederländische Polizei verharmlost

 

Ein niederländische Polizeisprecher sah keine größeren Probleme wegen der Demonstration, die Organisatoren wollten nur "ein Stück durch die Stadt laufen und etwas Musik machen".  Antifaschistische Gruppen aus den Niederlanden mobilisieren zu einer Gegenkundgebung und Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

 

Gegenkundgebung findet statt

 

Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Deutschland rufen dazu auf, am 18. Juni nach Enschede zu fahren und sich an den Aktionen gegen den „PEGIDA“-Aufmarsch zu beteiligen. Aus Münster wird es eine gemeinsame Anreise mit dem Zug nach Enschede geben.