OECD

Einkommensunterschiede wachsen

Laut OECD ist das Einkommensgefälle in den Industrieländern auf dem höchsten Stand seit 50 Jahren. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung stieg im OECD-Raum demnach auf über das Neunfache des Einkommens der ärmsten zehn Prozent. Vor einem Vierteljahrhundert war es nur siebenmal so hoch. "Die Einkommensungleichheit ist beispiellos im Moment und gefährdet den sozialen Zusammenhalt", sorgt sich OECD-Generalsekretär Ángel Gurría über die Stabilität des kapitalistischen Systems - ohne allerdings die zugrundeliegenden Klassenwidersprüche grundsätzlich in Frage zu stellen.