US-Regierung

Neue Eskalation mit Nordkorea?

Der Tod des US-amerikanischen Studenten Otto Warmbier kurz nach seiner Freilassung aus nordkoreanischer Haft wird von US-Politikern für neue Drohungen gegenüber dem Land genutzt. Der wegen des angeblichen "Diebstahls" eines Plakats zu 15 Jahren Straflager verurteilte 22-Jährige lag seit 15 Monaten in Nordkorea im Koma - offenbar aufgrund einer schweren neurologischen Verletzung, deren Ursachen unklar sind. Er war nur wenige Tage nach seiner Freilassung und Rückkehr in die USA gestorben. US-Präsident Donald Trump und republikanische Politiker werden dem diktatorischen Regime in Pjöngjang vor, ihn ermordet zu haben und wollen es dafür zur Verantwortung ziehen. Trump hatte Nordkorea beim G7-Gipfel in Italien als "Weltproblem" bezeichnet, das gelöst werde - "darauf können Sie wetten".