VW-Krise

Rückruf von 24.000 Audi-Fahrzeugen

Auch bei der VW-Tochter Audi zieht die VW-Krise immer weitere Kreise:

Nach übereinstimmenden Medienberichten muss Audi auf Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) 24.000 Autos zurückrufen.

 

Die von Audi angekündigte Umrüstung wird jetzt überprüft

 

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), hatte Audi vorgeworfen, in zwei Diesel-Modellen eine illegale Abgassoftware eingesetzt zu haben. Aus diesem Grund wird das Kraftfahrtbundesamt (KBA) nun die von Audi erklärte vorgesehene Umrüstung prüfen.

 

Betroffen sind die Serien A7 und A8

 

Das Ingolstädter Unternehmen hatte bereits Anfang Juni angekündigt, die betroffenen Modelle in die Werkstätten zu rufen. Das KBA habe jetzt den Bescheid für einen Rückruf mit sofortigem Vollzug versandt, erklärte das Bundesverkehrsministerium. Bei den betroffenen Serien handelt es sich um den A7 und den A8.

 

Nach wie vor stellt sich Minister Dobrindt vor VW

 

Mit Aktionen wie diesen versucht der-  durch die VW-Krise angeschlagene - Verkehrsminister Dobrindt Aktivität vorzutäuschen. Sie passieren ausschließlich durch den Druck der Massen, die über den Umweltskandal und Dobrindts Rolle dabei empört sind. Nach wie vor stellt sich Dobrindt vor VW und seine betroffenen Tochterfirmen und verweigert den betroffenen und den geprellten Autofahrern Entschädigungszahlungen. Die Zeit für seinen Rücktritt ist überreif.