Indonesien

Streik gegen Entlassungen geht weiter

Die indonesischen Bergarbeiter setzen ihre Streik gegen den Entlassungsterror fort

von gp

Das Kohlemonopol Freeport versucht den seit über drei Monate dauernden Streik der Bergleute in der Grasberg Mine auf Papua mit Entlassungsterror zu brechen. Bis zum 22. Juni wurden bereits 4220 Bergleute gefeuert. Die Bergarbeiter streiken gegen die angekündigte Vernichtung von 3000 Arbeitsplätzen.

 

Gegen das aggressive Vorgehen der Minenbesitzer hat die indonesische Bergarbeiter-Gewerkschaft Chemical, Energy and Mines Workers Union (CEMW USPSI PTFI) abermals die Verlängerung des Streiks bis mindestens 30. Juli beschlossen.

 

Die Gewerkschaft plant am 10. Juli eine gemeinsame Pressekonferenz mit Vertretern zahlreicher Gewerkschaften des ganzen Landes. Damit wollen sie die breite Unterstützung des Streiks durch die indonesische Gewerkschaftsbewegung dokumentieren.

 

Das Unternehmer lehnte die Aufforderung des Gouverneurs von Papua ab, die Entlassenen wieder einzustellen. Es verweigert selbst die Teilnahme an einem von der Provinzregierung anberaumten Schlichtungsgespräch.