Daimler

Betriebsversammlungen gingen weiter

Am 28. Juni legten mehrere Tausend Daimler-Kollegen in Stuttgart-Untertürkheim bei acht Informationsveranstaltungen des Betriebsrats die Arbeit nieder.

Stuttgart (Korrespondenz)

Die Kolleginnen und Kollegen protestieren dagegen, dass der Vorstand will, dass die Beschäftigten im Grunde für Ersatz-Arbeitsplätze in der E-Mobilität selbst bezahlen sollen.

 

Wut der Kollegen steigt

 

Ausgehend von Vorstandschef Dieter Zetsche beharrt die Werkleitung auf ihren Forderungen und betont, das langfristig Stellen abgebaut werden sollen. Das steigert die Wut, Diskussion und Aktivität der Kollegen.

 

30-Stunden-Woche statt Stellenabbau

Kollegen bei Daimler

 

Auf Schildern stand "30 Stunden-Woche statt Stellenabbau", "Kein Pakt mit Vampiren!" oder "Abgas-Betrug - Arbeiter-Betrug".

 

Kritik an Betriebsrats-Chef Nieke nimmt zu

 

Es beginnt sich Kritik an Betriebsrats-Chef Wolfgang Nieke zu entwickeln, der ohne Mandat der Vertrauensleute Verhandlungen führt, zu Kompromissen bereit ist und die freie Aussprache als Betriebsversammlung unterdrückt.