Bonn

Hochkarätige Veranstaltung zum kurdischen Befreiungskampf

Am Mittwoch, den 28. Juni führt das Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan eine hochkarätige Veranstaltung durch.

von hk / ffz
Hochkarätige Veranstaltung zum kurdischen Befreiungskampf
Salih Müslim (Mitte) und Gabi Gärtner (links) bei einer Podiumsdiskussion im Dezember 2016. Mit auf dem Podium Khadija Barakat, Stefan Engel und Fritz Ullmann (ganz rechts) (rf-foto)

Unter dem Titel „Demokratie unter Feuer“ diskutieren Experten und Persönlichkeiten mit dem Publikum über den kurdischen Befreiungskampf gehen.

 

Experten und Persönlichkeiten auf dem Podium

 

Auf dem Podium werden türkische, kurdische und deutsche Persönlichkeiten und Experten diskutieren: Salih Müslim (West-Kurdistan/Syrien), der Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Union (PYD); Faysal Sariyildiz (Nord-Kurdistan/Türkei), Abgeordneter der Demokratischen Partei der Völker (HDP) aus der vom türkischen Militär zerstörten Stadt Cizre; Gabi Gärtner (Deutschland), Vorsitzende der MLPD, die Mitglied des Internationalistischen Bündnisses ist. Gabi Gärtner hat eine zivile Aufbau-Brigade der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) für das Gesundheitszentrum in Kobanê geleitet; Mahmut Şakar (Nord-Kurdistan/Türkei), Rechtsexperte und Anwalt von Abdullah Öcalan sowie stellvertretender Vorsitzender von MAF-DAD; Dr. Zeynep Turhalli (Türkei), Expertin für Menschenrechte und Öffentliches Recht.

 

Eine revolutionäre Hoffnung auf Frieden

 

Die Veranstalter, die ver.di Hochschulgruppe der Universität Bonn, das Deutsch-Kurdische Kulturhaus e.V. und das Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan schreiben dazu: „Auf dem Rücken der Bevölkerung machen Merkel und Trump derweil mit Erdogan schmutzige Deals. Aber in Nord-Syrien, in Rojava, hat die kurdische Befreiungsbewegung mit den Syrischen Demokratischen Kräften eine revolutionäre Hoffnung auf Frieden entfaltet. Sie hat die wichtigsten Bodensiege gegen den IS errungen. Sie wird von allen Seiten belagert, bombardiert und einem Embargo unterworfen. Unsere Solidarität ist gefragt..."

 

Der Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr, im Hörsaal 17 der Uni Bonn, Nähe U-Bahnstation Uni/Markt